Wenn die Polizei übt

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Gestern war ich bei einer Übung einer sogenannten Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) der Polizei Hannover. Worum es genau geht, habe ich in meinem Artikel für die heutige Printausgabe beschrieben, der auch online verfügbar ist. Da die Übung, die, wie mir der Zugführer der BFE, “kein Schaulaufen” war, bestens vorbereitet war, bekamen die Kamerateams und Fotografen die Möglichkeit, erst Innenaufnahmen und später die Annäherung der Einheit an sowie das Eindringen in das Gebäude zu filmen.

Auch wenn ich verstehe, dass man für die Presse einen reibungslosen und damit filmisch und fotografisch attraktiven Zugriff bereiten wollte, waren mir die “Randalierer” ein wenig zu passiv. Sie ließen sich recht schnell unter Kontrolle bringen. Zwar weiß ich nicht, wie gewalttätig sich echte Neonazis einem solchen Einsatz entgegenstellen würden. Allerdings belegen gefilmte Übergriffe, dass sich die Extremisten – ganz gleich, ob links- oder rechtsradikalen – deutlich brutaler zur Wehr setzen. Sei’s drum, wir Pressevertreter haben einen Eindruck bekommen, wie schnell eine solche Gefahrensituation entschärft werden kann.

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