FlashForward: ZurĂĽck in die Zukunft

FlashForwardSchon die Grundidee der US-Serie „Flash Forward“, die PRO7 von Montag an zeigt, ist ungewöhnlich und äußerst wuchtig und blutig inszeniert: Am 6. Oktober 2009 wird die gesamte Menschheit für zwei Minuten und 17 Sekunden ohnmächtig. Doch damit nicht genug, denn während dieser 137 Sekunden, dem sogenannten Blackout erhaschen die Menschen einen kleinen Ausblick auf ihre Zukunft – den titelgebenden „Flash Forward“.

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Lieblinks: Hannover im Blog

In der heutigen Ausgabe der HAZ habe ich stellvertretend fĂĽr meine Kollegin Marina Kormbaki die Lieblinks rausgesucht. DafĂĽr habe ich mir Blogs aus Hannover angesehen. Hier meine Empfehlungen:

Hannover ist auch im Internet eine Stadt mit vielen Gesichtern. So schreiben zahlreiche Blogger auch abseits von Maschsee und Herrenhäuser Gärten über ihr Leben in der niedersächsischen Landeshauptstadt. Dirk Kirchberg hat sich in der hannoverschen Blogosphäre einmal umgeschaut.

frontbumpersticker.blogspot.com: In seinem Blog widmet sich Felix Stein gern dem Viertel am Steintor, in dem er lebt. So kommentiert er angedachte Neu- und Umbauten in der Stadt, stellt den kleinen Comicladen um die Ecke vor oder berichtet von seinem letzten Konzertbesuch. Auf die Frage, warum der beliebte Kuchen namens „Amerikaner“ nicht „Hannoveraner“ heißt, findet er ebenfalls eine Antwort und hilft satirisch gern bei der Suche nach einem Stadtslogan mit: „Hannover – Hochdeutsch und Hochkultur“.

limmerstr.twoday.net: Der Blogger svennov umschreibt die Themen seines Webtagebuchs wie folgt: „Der alltägliche Wahnsinn zwischen Ihmezentrum und Kötnerholzweg, Uni, Büro und fremden Küchen, maßgeschneiderten Anzügen und ranzigen Clubs.“ Nach dieser Selbstdarstellung überrascht es nicht, dass er eine gerade erst auf einer Party kennengelernte Frau als „spießige Sonderpädagogikstudentin aus der Südstadt“ verordnet – und damit anscheinend richtig liegt. Während Berlin den wortgewaltigen Blogger Airen feiert (siehe Netzgeflüster), muss sich Hannover mit „svennov“ wahrlich nicht verstecken.

upload-magazin.de: Bei Upload dreht sich alles um Werkzeuge für das Internet. So werden Blogs und Podcasts, Wikis und PDF-Magazine vorgestellt. Welche Möglichkeiten Webportale wie Flickr, YouTube und MySpace bieten, wird ebenso erklärt wie viele weitere Optionen, Inhalte aller Art digital zu verbreiten. So hat die Mitarbeiterin Svenja Paulsen gerade neun verschiedene Video-Interview-Projekte besprochen. Lesens- und sehenswert!

technikwuerze.de: Die TechnikwĂĽrze richtet sich an Webdesigner und behandelt Themen rund um Webstandards wie etwa Barrierefreiheit, HTML-Code und Stylesheets. Mittlerweile haben David Maciejewski und seine 17 Mitstreiter 160 Folgen produziert, die bisher mehr als 850.000-mal heruntergeladen wurden. Somit kommt einer der erfolgreichsten Podcasts im deutschsprachigen Web aus Hannover.

TV-Kritik: Verbale Volten

In den 1990er Jahren war Tobias Barnerssoi hinter Markus Wasmeiser der beste deutsche Riesenslalomfahrer. Aus dem Schatten des alles überstrahlenden Wasis konnte sich der Ski-Tobi, wie sich Barnerssoi auf seiner Website nennt, nicht befreien, was wohl auch daran gelegen haben mag, dass er keinen Weltmeistertitel und keine olympische Medaille vorweisen kann. Für ZDF info kommentiert Barnerssoi aus der zweiten Reihe die Snowboardwettkämpfe wie etwa den Boardercross der Damen.

Seinen als Slalomfahrer durchaus verständlichen Hang zum Haken kostete er bei den spektakulären Rennen dann auch voll aus. Während Snowboarderinnen aus der Schweiz, Frankreich, den USA und Kanada in den zahlreichen Steilkurven um Platzierungen und Medaillen kämpften, vollfĂĽhrte Barnerssoi eine um die andere verbale Volte – von manch sportmoderatorischer Phrasendrescherei ganz abgesehen. “Da legt sie los wie die Feuerwehr!”, entfuhr es dem Ski-Tobi mehr als einmal, als die “verwegenen Boardercrosserinnen” ins Rennen gingen.

Barnerssoi freute sich ĂĽber den “sĂĽĂźen Bommel”, den sich eine Fahrerin auf den Helm geklebt hatte, und als die “junge Dame” im Zielraum ihren Helm abnahm, konnte er doch endlich ihr “hĂĽbsches Gesicht” betrachten. Barnerssoi gerieten spannende Rennsituation gleich zu “magic moments”, denn schlieĂźlich war “medal time”. Als sich eine der Favoritinnen durch einen Fahrfehler im Halbfinale um ihre Medaillenchance brachte, resĂĽmierte er dramatisch: “Nicht alle Geschichten bei Olympia sind golden, nicht alle glänzen. Manche sind tragisch.” Stimmt, im Falle Barnerssois allemal.

Zwitschern in Vancouver

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Die Olympischen Spiele sind in der Gegenwart der sozialen Medien angekommen. „Das IOC ermuntert jeden, seine Erfahrungen anderen mitzuteilen – egal, ob über ein Netzwerk oder Fotos. Das gilt auch für die Athleten“, sagte Mark Adams, Kommunikationsdirektor des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Diese Erklärung von Adams war notwendig, weil die amerikanische Skirennfahrerin Lindsey Vonn ihre Fans über die sozialen Netzwerke Twitter und Facebook darüber informiert hatte, dass sie sich wegen der strengen Regeln des IOC erst nach den Spielen von Vancouver wieder melden dürfe.

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Wie man einen nachrichtlichen TV-Beitrag erstellt

Ein urkomisches, wenngleich auch trauriges Video vom Guardian-Kolumnisten Charlie Brooker. Denn sehr viele Beiträge in Nachrichtensendungen folgen so oder zumindest sehr ähnlich diesem Muster. Brooker, erklärter Mac-Hasser, hat übrigens einen sehr lustigen Beitrag zu Apples iPad geschrieben, den dringend auch Herr Schirrmacher lesen sollte…

Apple iPad: Flache Aussichten

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Nun ist es also offiziell: Apple hat seinen Tablet-PC vorgestellt und die Datenflunder iPad getauft. Auch wenn das vielleicht nicht die geschickteste Namenswahl war, so scheint das Gerät revolutionäres Potential zu besitzen. 177.000 Nachrichten in der ersten Stunde während der gestrigen Präsentation sind ein Indiz dafür, wie sehr Steve Jobs mit dem iPad den Nerv der Zeit getroffen zu haben scheint. Doch auch dieses Apple-Produkt ist nicht ohne Fehler.

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Apple und das Traumtablett

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Kaum hatte Apple still und heimlich im Dezember vergangenen Jahres das Yerba Buena Center im kalifornischen San Francisco gebucht, herrschte bei den Fans des Computerherstellers Hochstimmung. Schnell waren sich Mac-Nutzer und Medien einig, was das Unternehmen mit dem markanten Obstlogo präsentieren werde: Es könne sich nur um den sagenumwobenen, nie bestätigten, aber oft beschworenen Tablet-PC handeln, also einen superflachen, mobilen Computer ohne Tastatur, der sich ĂĽber den Bildschirm bedienen lässt. Als möglicher Produktname wurde “iSlate” kolportiert. “Slate” heiĂźt im Englischen die Schiefertafel.

Nun verschickte Apple offizielle Einladungen fĂĽr den 27. Januar an ausgewählte Pressevertreter. “Erleben Sie unsere neueste Kreation”, heiĂźt es auf der mit Farbklecksen verzierten Einladung, die anmutet, als hätten Kinder sie mit Fingerfarben illustriert – was manche Journalisten als indirekte Bestätigung des Tablet-GerĂĽchtes verstehen wollten. SchlieĂźlich wĂĽrde ein solcher Computer mit den Fingern bedient. Aber auch in dieser Einladung lieĂź Apple offen, um was es sich bei dieser “neuesten Kreation” handeln wird.

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Audio-Slideshow vs. Video: Worum es gehen sollte

Ich bin verwirrt. Seit Sonntag diskutieren Foto- und Videografen (Fabian Mohr, Steffen Leidel, Fiete Stegers, Markus Hündgen, Fabian Schweyher, im Netz, ob Audio-Slideshows gegen Videos als Darstellungsform verloren haben. Und wieder einmal wird die Diskussion dominiert von technischen Details. Das Programm Soundslides, das häufig als das Programm für Bild-Ton-Strecken bezeichnet wird, ist deutlich limitiert. So kann es keine Tonspuren nachträglich bearbeiten, es kann auch keine Videosequenzen einfügen. Video, also Bewegtbild sei konkreter, authentischer, plastischer. Außerdem sei die Bildqualität dank kostengünstiger HD-Maschinchen wie etwa der Flip und der Kodak mittlerweile extrem scharf. Was mir in dieser Diskussion fehlt, ist die inhaltliche Komponente.

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Videocamp 2009: Film ab!

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Am vergangenen Wochenende hat in Essen das erste Videocamp stattgefunden. Die Masterminds hinter dem Themenbarcamp sind Markus Hündgen aka Videopunk und Stefan Evertz aka hirnrinde, die eine tolle Veranstaltung im Unperfekthaus organisierten. Dafür schon mal vorab vielen Dank.

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cch09: Camp bar Konventionen

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Gestern hat die zweite Ausgabe des ConventionCamps Hannover stattgefunden. Das Camp zog von den doch eher kleineren Uniräumen ins Convention Center auf dem Messegelände. Nach rund 250 bis 300 Teilnehmern in 2008, hofften die Organisatoren auf bis zu 1000 Camper in 2009. Zuerst dachte ich, dass das doch ein wenig zu groĂź gedacht war. Aber es gab dann doch 973 Anmeldungen. Davon erschienen rund 800. Keine schlechte Quote, wie ich finde. Gar und gar nicht schlecht war auch die Rednerliste. » weiterlesen